Läufer/innen der LTF Theeltal zeigen sich in guter Form beim 39. Deko Volkslauf in Noswendel!

Für die 39. Ausgabe des Deko-Volkslauf in Noswendel hatte unsere liebe Bärbel auch in diesem Jahr wieder reichlich die Werbetrommel gerührt! Von daher war es nicht verwunderlich, dass unser Verein bei diesem schönen Erlebnislauf mit 13 Läufer/innen am Start war! Dafür gibt es erstmal ein dickes Lob!

3 Frauen vertraten unsere Vereinsfarben beim 5 km Lauf! Schnellste Athletin war hier in 27:05 min Katja Niemeyer, die damit auf einen hervorragenden 7. Platz lief! Ein tolles Comeback gelang Birgit Klesen, die in 28:33 min Platz 14 erreichte! Schön, dass Du wieder dabei bist! Zufrieden sein mit ihrer Leistung durfte auch Bärbel Besch, die in 30:40 min auf Platz 20 lief!

Beim 10 km Volkslauf waren 7 LTF-ler am Start. Eine Top Zeit gelang hier auf der profilierten Strecke Martin Thome, der in 49:47 min die 50 min Marke knacken konnte und Platz 6 in der M50 einnahm! 2t-schnellster Athlet in unseren Reihen war Thorsten Nieymeyer in 53:36 min (11.M50). Danach folgte mit Simone Schedler die 1. Frau der LTF Theeltal! Ihr gelang nach längerer Wettkampfpause in 58:38 min (5.W50) direkt eine Zeit unter der magischen 1 h Marke! Gratulation! Gut in Form zeigte sich auch Ina Waschbüsch (1:00:09 h/6.W50), die nur knapp über der 1 h Marke blieb! Annette Ney (1:01:08 h/6.W60), Manuela Groß (1:01:14 h/7.W50) und Heike Kallenborn(1:01:15 h/8.W50) gingen den anspruchsvollen Lauf zusammen an und durften ebenfalls stolz auf ihre Leistungen sein! Manfred Komenda, Viola Stras und Martin Eicher gingen in Noswendel beim Halbmarathon, der über 200 Höhenmeter aufbot, an den Start! Unser Ausnahmeläufer Manfred Komenda zeigte sich hier in bestechender Form und erreichte in einer TOPZEIT von 1:33:06 h einen starken 4. Platz! Herzlichen Glückwunsch! Viola Stras folgte als nächste Läuferin der LTF Theeltal in 2:03:21 h und durfte sich als 9t-Platzierte bei den Frauen über eine TOP 10 Platzierung freuen! Gratulation! 3ter LTF-ler im Bunde war Martin Eicher, der die profilierte Strecke mit Bravour meisterte und in 2:20:51 h (49.Platz) finishte! Auch hier gratulieren wir natürlich gerne!

 

 

🏊‍♀️🚴‍♀️🏃‍♀️ Nicht nur gemeinsam die Schulbank drücken … jetzt wird auch gemeinsam gelitten! 😜

Nicole Becker und Christina kennen sich eigentlich aus einem deutlich entspannteren Umfeld: gemeinsam im Gymnasium die Schulbank drücken. 📚😉

Doch am Wochenende wurde der Klassenraum kurzerhand gegen Schwimmstrecke, Rennrad und Laufschuhe getauscht. Beim Kraichgau Sommertriathlon stand für die beiden der erste gemeinsame Start über die Olympische Distanz auf dem Stundenplan.

Und der hatte es in sich:
🏊‍♀️ 1,5 km Schwimmen
🚴‍♀️ 40 km Radfahren
🏃‍♀️ 10 km Laufen

Los ging es mit der Schwimmstrecke, die durch einen Landgang unterbrochen wurde. Nach rund 35 Minuten kamen beide wieder an Land – und glücklicherweise hatte bis dahin noch keine die Idee, sich für den Rest des Tages krankzumelden. 😅

Danach ging es aufs Rad. Auf der 40 Kilometer langen Wendepunktstrecke hieß es: treten, treten und nochmals treten. 🚴‍♀️💨

Wer jetzt dachte, das reicht für einen Sonntag, hatte die Rechnung ohne den Stundenplan gemacht. Zum Abschluss warteten noch drei Laufrunden rund um das Stadion. Der Zieleinlauf erfolgte schließlich standesgemäß auf dem „heiligen grünen Rasen“. 🏟️

🥇 Christina brachte die Olympische Distanz in starken 2:50 Stunden hinter sich.

👏 Nicole Becker feierte bei ihrem Debüt über diese Distanz nach 3:02 Stunden ihren Zieleinlauf – erste Olympische Distanz: erfolgreich abgehakt! ✅

Beide können mächtig stolz auf ihre Leistung sein. Und weil nach so viel Sport auch die Regeneration nicht zu kurz kommen darf, folgte anschließend die wohl wichtigste Disziplin des Tages:

🧇 Waffel essen und Kaltgetränk vernichten. 🥤😂

In dieser Disziplin waren dann vermutlich keine weiteren Trainingskilometer notwendig.

Fazit: Schulbank können sie – Olympische Distanz jetzt auch! 💪🏊‍♀️🚴‍♀️🏃‍♀️

Herzlichen Glückwunsch euch beiden zum starken Finish! 🎉👏

Heidelberg Triathlon 2026 – Heimspiel auf Deutschlands härtester Kurzdistanz

Für Lena Hofmann vom LTF Theeltal stand mit dem Heidelberg Triathlon auch in diesem Jahr ein ganz besonderer Wettkampf im Rennkalender. Als Heimat- und Geburtsstadt ist Heidelberg für sie immer etwas Besonderes. Gleichzeitig genießt der Wettkampf den Ruf, Deutschlands härteste Kurzdistanz zu sein – mit 1.500 Metern Schwimmen im Neckar, 36 Kilometern Radfahren mit rund 900 Höhenmetern und einem abschließenden 10-Kilometer-Lauf mit etwa 200 Höhenmetern.

Der Wettkampf begann mit einem soliden Start im Neckar. Das Schwimmen im Neckar zählt für Hofmann jedes Jahr zu den schönsten Abschnitten des Rennens und bot einmal mehr einen gelungenen Auftakt.

Nach einem reibungslosen ersten Wechsel wartete die anspruchsvolle Radstrecke. Die Anstiege und schnellen Abfahrten am bekannten Königstuhl sowie die teils anspruchsvolle Straßenbeschaffenheit verlangten den Teilnehmenden höchste Konzentration ab. Getreu dem Motto, dass Heidelberg von oben am schönsten ist, führte die Strecke gleich zweimal hinauf auf den Königstuhl – eine Besonderheit, die den Charakter dieses Rennens eindrucksvoll unterstreicht.

Auch nach dem zweiten Wechsel blieb dieses Motto bestehen. Entsprechend führte die Laufstrecke zunächst über den Philosophenweg noch einmal rund 200 Höhenmeter bergauf. Die Beine mussten dabei mehr arbeiten als gewohnt, doch spätestens nach der Wendemarke bei Kilometer fünf überwog das Gefälle. Von dort an hieß es, die Schwerkraft für sich arbeiten zu lassen und den Wettkampf mit einem guten Rhythmus bis ins Ziel zu bringen.

Neben der sportlichen Herausforderung trug vor allem die Atmosphäre entlang der Strecke zu einem besonderen Rennerlebnis bei. Zahlreiche Zuschauerinnen und Zuschauer sorgten insbesondere an der Neckarwiese sowie entlang der Rad- und Laufstrecke für eine großartige Stimmung. Die lautstarke Unterstützung motivierte die Athletinnen und Athleten immer wieder aufs Neue und trug sie förmlich durch den Wettkampf.

Abgerundet wurde der Renntag durch eine erneut hervorragende Organisation. Vom reibungslosen Ablauf in der Wechselzone bis zur Streckensicherung war der Heidelberg Triathlon auch 2026 bestens organisiert und bestätigte einmal mehr seinen Ruf als eines der sportlichen Highlights im deutschen Triathlon-Kalender.

Mit seiner einzigartigen Kombination aus anspruchsvollem Streckenprofil, beeindruckender Kulisse und besonderer Atmosphäre zählt der Heidelberg Triathlon auch 2026 zu den herausragenden Wettkämpfen im deutschen Triathlon-Kalender. Für Lena Hofmann war das Rennen damit erneut nicht nur eine sportliche Herausforderung, sondern zugleich ein ganz besonderes Heimspiel.

Nachdem die offizielle Einladung für Thomas Detzen zum DTU-Empfang eingetroffen war, meinte meine Frau nur trocken: „Dann kann ich ja auch noch schnell eine olympische Distanz absolvieren.“

Gesagt – getan! 💪

Nach dem ersten kleinen Schock – Neoprenverbot – war die Schwimmzeit zwar nicht ganz nach Plan. Dafür war der Kampfgeist auf der Strecke Richtung Landungsbrücken umso größer. Am Ende unterbot sie sogar ihre Endzeit aus dem Vorjahr und finishte die olympische Distanz mit Bravour. 🏊🚴🏃

Den härtesten Kampf des Tages musste sie allerdings erst nach dem Zieleinlauf austragen – den Kampf um die Waffeln im VIP-Zelt. 😄 Andreas Realert  ex Weltmeister Ironman hatte die Krallen schon ausgefahren… und jeder weiß: Wenn meine Frau Hunger hat, sollte man ihr besser nicht im Weg stehen. 🧇😂

Spaß beiseite: Hamburg ist immer wieder eine Reise wert. Eine großartige Veranstaltung, fantastische Stimmung und – was den Triathlon so besonders macht – selbst die Profis sind locker, nahbar und überhaupt nicht abgehoben. Genau das macht unseren Sport aus.

Bis zum nächsten Mal, Hamburg! ❤️🏊🚴🏃 #Triathlon #Hamburg #ETCHamburg #SwimBikeRun #TriathlonFamily ‎

Ironman in Frankfurt

Bei sehr heißen Temperaturen gingen gleich 5 Athleten der LTF Theeltal in Frankfurt an den Start.

Alle hatten ihr Training auf die Langdistanz aufgebaut und wollten auch diese finishen, aber durch die

Hitzewelle verkürzte der Veranstalter die Distanzen zum Wohle der Athleten auf 3,8k Schwimmen, 125k Rad und 21,1k Laufen .

Die Endscheidung war im Nachhinein richtig.

Obwohl es zum Schwimmstart am Langener Waldsee von den Temperaturen noch angenehm war, kletterten sie im Laufe des Tages noch auf bis zu 38Grad hoch.

Als schnellster Athlet von unseren Farben kam Klaus Peter Sünnen in einer Zeit von 6:15:24h

ins Ziel, darauf folgten Sven Massing in 6:34:42h, Michael Groß in 7:44:23 und Claus Cullmann in 8:05:28h .

Charlotte Hell war als einzige Athletin von unseren Farben unterwegs und finishte in einer Zeit

von 7:41:25h.

Wir sind alle froh, dass alle unsere Athleten heil ins Ziel gekommen sind.

Triathlon Regionalliga Damenteam SG Theeltal Erbach sponsored by Autohaus Frank am Edersee

Am 27.06.2026 startete der Edersee-Triathlon trotz Hitzewarnung planmäßig über die olympische Distanz im beschaulichen Waldeck. Der kleine, aber sehr engagierte örtliche Triathlonverein tat sein Bestes, um es den Teilnehmern so erträglich wie möglich zu machen und sorgte mit zusätzlichen Wasserstellen, Schwämmen und Eiswürfeln für zumindest leichte Abkühlung. Unser Team, diesmal bestehend aus Marion Stras, Katharina Rausch, Nicole Weiler und Lina Gutjahr reiste bereits am Vorabend an und startete trotz der Temperaturen motiviert in den Wettkampf. Bot der See beim Schwimmen mit 27 Grad Wassertemperatur noch angenehme Bedingungen, wurde es auf der profilierten Radstrecke bereits ordentlich heiß. Katharina stieg hier vernünftigerweise aus, Marion, Lina und Nicole konnten den Wettkampf jedoch beenden und alle sahen sich gesund und munter im Ziel wieder, wo es noch ein Meet and Greet mit Patrick Lange gab. Eine sehr gelungene Veranstaltung, die bei niedrigeren Temperaturen sicher noch mehr Spaß gemacht hätte.

Luxemburg oder Kraichgau? – Warum nicht beides?

Rückblick IM 5i50 Kraichgau:

Im November 2025 hab ich beschlossen wieder mit Triathlon anzufangen, nach meiner langwierigen Schulterverletzung, und buchte direkt den 70.3 in Luxemburg, man muss ja Ziele haben. Um allerdings nicht kalt mit der Mitteldistanz zu starten, habe ich dann im März noch schnell einen Startplatz beim 5i50 im Kraichgau gebucht. Mein Gedanke war „Wer 1,5 km schwimmen kann, kann auch 1,9 km schwimmen“, denn mit Radfahren und Laufen hatte ich nie wirklich Probleme und was Schwimmtraining angegangen ist, hatte ich ja gute Tipps von Thomas (Detzen), genau wie hinsichtlich der Renn- und Verpfelgungstaktik. Also ab nach Ubstadt-Weiher…

Am Renntag dann erst mal überwältigt von der Masse und der Atmosphäre, insbesondere da früher eher kleine lokale Events aufgesucht wurden. Danach Business as usual, Registry, Bike-Check-in, Wechselzone fertig machen und Start um 13:00 Uhr. Einschwimmen fühlte sich richtig gut an und ich mich somit bereit. Aber leider machte ein Unwetter dem einen Strich durch die Rechnung… Bis zum Start sollte es 14:20 Uhr werden, ich hatte inzwischen Hunger, war leicht demotiviert durch das viele Rumsitzen im Pavillon während Starkregen, etc. Startprozedere hieß zwar offiziell danach Rolling-Start, kam aber durch die Abfolge eher einem Massenstart nach und so gabs direkt einen Tritt ins Gesicht. Zum Regulieren von Hf ging es also direkt mit Brustschwimmen weiter. Kaum reguliert gab es Tritt Nummer zwei in die Seite und ich wusste, dass Schwimmen jetzt zum mentalen Kampf wird, aber ich habe durchgezogen und bin die letzten hunderte Meter auch wieder gekrault. Schwimmzeit mit 36:41 min auf 1.500 m ausbaufähig, aber für die Umstände noch ok. Danach ging es aufs Rad und ich konnte Boden gut machen. Durch die Leidensfähigkeit am Berg und gute Abfahrten konnte ich die Strecke in exakt 1:14 Stunden beenden. Durch da Unwetter und die aufkommende Sonne wurde es vom Wetter beim Lauf sehr undankbar, aber da mir das Laufen liegt, konnte ich die 10 km über die wellige Strecke in 46:26 min absolvieren und auf der Anzeige erschien eine 2:46:10 Stunden als Zielzeit. Das bedeutete Platz 15 von 54 in der AK. Ich war müde, im Großen und Ganzen zufrieden und habe es echt genossen. Ich fühlte mich bereit für Luxemburg in 6 Wochen.

 

Rückblick 70.3 Remich:

Da Luxemburg ums Eck war, konnte ich die Radstrecke im Vorfeld öfter abspulen. Zwar verhinderten Baustellen die komplette Strecke abzufahren, aber immerhin kannte ich die Tücken der Strecke und sämtliche Aufstiege und Abfahrten. Ein weiterer Vorteil war, dass ich mir freitags schon eine niedrige Startnummer sichern konnte und somit das Rad nur kurze Strecken über den Acker der Wechselzone schieben musste. Samstags ging es dann zum Bike Check-In. Die Mosel unter der Brücke zwischen Nennig und Remich sah schon nicht so gut aus, aber beim Briefing wurde noch nur auf das Neo-Verbot eingegangen. Die Sicherheit für den Kopf war dann zwar kurzzeitig weg, aber trainiert wurde im Freiwasser ja auch mit Einteiler und selbst das war gut machbar, zwar mit Einbußen was das Tempo angeht, aber ok.

Sonntag zum Rennen hieß es dann um 5:00 Uhr Abfahrt, da die Wechselzone um 6:15 Uhr öffnete. Hier wurde dann alles schon vorbereitet hinsichtlich Wechsel vom Schwimmen zum Rad, etc. Beim Verlassen hieß es dann über die Lautsprecher „Swim start is cancelled“. Die Behörden gaben aufgrund von Blaualgen in der Mosel kein grünes Licht. Irgendwie soll es bei mir mit einem vernünftigen Schwimmstart bei IM-Events wohl nichts werden, andererseits war ich einer der wenigen, die sich gut damit arrangieren konnten eventuell einen Duathlon zu machen. Das wurde es aber auch nicht. Start war nun beim Schwimmausstieg in Zweiergruppen alle 5 Sekunden. Bei 2.800 gemeldeten Athleten konnte das also dauern. Die ersten gingen um 8:25 Uhr auf die Strecke; der ein oder andere ist dann auch in der Masse unter der prallen Sonne umgekippt; bevor ich es dann kurz nach 9 Uhr auch endlich zur Startlinie geschafft hab.

Der Barfuß-Lauf bis zum Wechselbeute zog sich zwar gefühlt einen Kilometer, aber die Radsachen waren ja schnell an und ich war um 9:13 Uhr dann hinter der „Mount Line“ auf dem Rad. Ich ging es kontrolliert an und konnte auch hier wieder den ein oder anderen Teilnehmer auf dem Flachstück einsammeln. Die Spitzkehre auf Kilometer 36 kannte ich und wusste wie ich sie anzufahren hab, genau wie die darauffolgenden Anstiege und Abfahrten. Leider kam auf der Kuppe hinter Greveldange dann ein Kettenabwurf dem guten Flow in die Quere, wobei die Stelle gut war, da dass Tempo des Teilnehmerfelds eher gering war. Den Rest der Strecke konnte man gut abspulen, wobei auf die letzten 20 Kilometer recht starke Winde aufkamen. Ab Kilometer 85 hab ich mich dann auf höhere Trittfrequenz konzentriert und etwas rausgenommen um gut in den Lauf zu kommen. Auch dieser Wechsel war gut von der Hand gegangen. Die ersten 10 Kilometer auf der Laufstrecke konnte ich bei 36 Grad ähnlich wie im Kraichgau angehen und so stand hier eine Zeit von 47 Minuten auf der Uhr. Aufgrund der Bedingungen bin ich danach weiterhin mit meinem Tempo um 4:35-4:45 gelaufen, jedoch mit „Stopps“ an den VPs. (Salz-)Wasser und Eis waren ein Muss. Als ich dann das rote Band für die dritte Runde bekommen hatte, wusste ich, dass es bald geschafft war und es echt noch eine Zeit Sub 1:40 werden kann, wenn ich noch etwas beiße. So kam ich dann bei einer Gesamtzeit von 4:39:25 Stunden. Hiervon entfielen 2:50:41 fürs Bike und 1:39:57 (!) für den Lauf.

Im Großen und Ganzen war es gut den 5i50 in der Vorbereitung zu machen. Mental war dieser durch den Kampf am Anfang härter, es war gut die Verpflegung zu trainieren und zu sehen, was möglich ist. Der 70.3 war dafür ein echt schönes Event. Ich kannte die Strecke, die Stimmung war gut, kannte einige der Athleten und man hat sich gegenseitig gepusht, ich bin gut damit gefahren als Ziel „nur“ finishen zu haben und hatte Spaß beim Wettkampf. Und die Zeit find ich für die erste MD auch ganz passabel. Wird auch nicht meine letzte gewesen sein 😉

Danke auf jeden Fall an meine Familie fürs Verständnis, da sie mich öfter entbehren mussten und an Thomas für die Tipps hinsichtlich des Trainings und der Wettkämpfe. Vor allem aber fürs Bremse ziehen im Frühjahr, als ich mal wieder zu sehr Datengetrieben war und echt kaum noch Spaß am Training hatte.

Ironman 70.3 Luxemburg: Hitzeschlacht ohne Schwimmen

Schwimmen, Radfahren, Laufen – so kennt man den Triathlon. Beim Ironman 70.3 Luxemburg am vergangenen Wochenende sah das Programm allerdings etwas anders aus: Aufgrund einer hohen Blaualgenbelastung wurde das Schwimmen kurzfristig abgesagt. Statt des Sprungs ins Wasser hieß es für die Athletinnen und Athleten lediglich: vom vorgesehenen Schwimmausstieg zur Wechselzone laufen, aufs Rad steigen und das Rennen dort beginnen.

Über die ungewohnte Rennkonstellation waren zumindest zwei unserer Starter durchaus erleichtert. Dafür wartete anschließend eine andere Herausforderung: Bei Temperaturen von deutlich über 30 Grad wurden die 90 Kilometer auf dem Rad und der abschließende Halbmarathon zu einer echten Hitzeschlacht.

Für die LTF gingen Michèle, Atreju, Fabian Schug, Rainer, Thomas und Christian an den Start. Während Michèle, Atreju und Fabian ihr Debüt über die Ironman-70.3-Distanz feierten, konnten Rainer, Thomas und Christian bereits auf reichlich Erfahrung zurückgreifen.

Trotz der anspruchsvollen Bedingungen erreichten alle sechs das Ziel. Schnellster LTFler war Christian in einer starken Zeit von 4:33:00 Stunden, dicht gefolgt von Thomas in 4:39:25 Stunden. Fabian absolvierte seine erste Mitteldistanz in 5:13:40 Stunden und komplettierte damit das vereinsinterne Podium – trotz eines Plattens bei Kilometer 67, der ihn Zeit kostete und aus dem Rhythmus brachte. Michèle erreichte bei ihrem Debüt nach 5:15:09 Stunden das Ziel, nur knapp vor Rainer, der nach 5:15:29 Stunden die Ziellinie überquerte. Rainer musste auf den letzten Kilometern des Halbmarathons der Hitze Tribut zollen, kämpfte sich aber bis ins Ziel.

Auch für unsere Debütanten war das Rennen ein unvergessliches Erlebnis. Michèle fasste ihren Tag treffend zusammen:

„Hm, heiß. 😅 Enttäuschung, weil das Schwimmen ins Wasser gefallen ist. Qualvoll auf den letzten Kilometern, aber trotzdem glücklich und zum Glück ohne Kreislaufprobleme im Ziel angekommen. 😉“

Auch Fabian zog ein positives Fazit seiner Premiere:

„An sich bin ich sehr zufrieden für den ersten 70.3 – leider ohne Schwimmen. Ich hatte bei Kilometer 67 leider einen Platten, der mich Zeit gekostet und aus dem Rhythmus gebracht hat. Aber ansonsten war ich sehr zufrieden und es hat Lust auf mehr gemacht. 😁“

Diese Worte beschreiben wohl den gesamten Wettkampf am besten: extreme Bedingungen, viel Kampfgeist und am Ende die Freude, die Ziellinie erreicht zu haben.

Atreju hat seine Premiere über die Mitteldistanz in einem ausführlichen persönlichen Rennbericht festgehalten, der nun folgt:

Die erste Überraschung gab es schon vor dem Startschuss: Schwimmausfall wegen Blaualgen! Was für den einen oder anderen Triathleten eine Enttäuschung war, hat mir – ehrlich gesagt – ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Weniger nass, direkt aufs Rad? Nehm ich!

Der Start auf dem Rad lief absolut nach Plan. Die ersten Kilometer fühlten sich super an und der erste Berg war einfach nur schön zu fahren. Doch das Blatt wendete sich: Je mehr Höhenmeter sich auf dem Tacho sammelten und je höher die Sonne stieg, desto härter wurde es. Die Hitze drückte gnadenlos. Am Ende war ich einfach nur froh, das Rad endlich abstellen zu dürfen. Ein einziger Berg mehr wäre definitiv nicht mehr drin gewesen – die Beine waren komplett bedient.

Der Wechsel klappte gut und ich bin verdammt gut ins Laufen gekommen. Vielleicht etwas zu gut. Ich ging das Tempo schlichtweg zu schnell an und bekam dafür schon bei Kilometer 4 die Quittung: beginnende Krämpfe. Ab da hieß es beißen.

Zwei dicke mentale Tiefs wollten mich unterwegs ausbremsen, aber aufgeben war keine Option. Dass ich diese Phasen so gut überwinden konnte, lag an drei Dingen: der tollen Atmosphäre an der Strecke und meinem persönlichen Support-Trupp! Ein riesiges Danke an meine Freundin und meine Familie – euch an der Strecke zu sehen, hat mir jedes Mal wieder Leben eingehaucht. Außerdem den entgegenkommenden Coach Lamberti zu sehen, der genauso am Leiden war (kurzer Einschub vom Coach: Ich habe nie gelitten!) 😉

Auf den letzten zwei Kilometern habe ich dann noch einmal alle verbliebenen Körner zusammengenommen und das Tempo angezogen. Als es endlich über den roten Teppich ging, gab es nur noch Erleichterung und Freude. Unter diesen extremen Hitzebedingungen so durchgezogen zu haben – ich bin absolut zufrieden mit meiner Leistung.

Jetzt wird erst mal regeneriert. Ein Wiedersehen – dann hoffentlich mit Badeeinheit in der Mosel – wird es aber definitiv geben.

Christina Bies absolviert 100 km beim Wandermarathon „Schritt für Schritt“ in Trier!

Bereits am 13. Juni suchte unsere Athletin Christina Bies die nächste Herausforderung und nahm in Trier am Extremwanderevent „Schritt für Schritt“ teil, bei dem die Teilnehmer ihre eigenen Grenzen im Einklang mit der Natur austesten konnten. Die Veranstaltung fand über Nacht teil und bot eindrucksvolle Strecken rund um Trier mit Längen von 30 km, 50 km und sogar 100 km. Bei dem besonderen Sommer-Wanderevent entschied sich „Chrissi the Beast“ für die 100 km Distanz mit über 2000 Höhenmetern. Da sie noch nie solch eine Distanz zurückgelegt hatte, war dies natürlich eine absolute Herausforderung für sie. Insgesamt hatten die Teilnehmer ein Zeitfenster von 27 Stunden, um die Strecke zu bewältigen. Christina machte es spannend und war sage und schreibe 26 Stunden und 46 Minuten auf den Beinen! Eine Wahnsinnsleistung zu der wir ihr herzlich gratulieren, und auf die sie absolut stolz sein kann! Die Finishermedaille, die sie im Ziel überreicht bekam, hatte sie sich auf jeden Fall mehr wie verdient!

Den Veranstaltern von „Schritt für Schritt“ gilt zum Schluss noch ein dickes Lob, da ein Teil der Einnahmen an diabetesDE gespendet wurden und damit die Interessen von Menschen mit Diabetes unterstützt werden! Eine absolut tolle Aktion! Und die Organisation der Veranstaltung war natürlich ebenfalls perfekt!

Fynn Thome sichert sich sensationell Bronze über die 5.000 m Distanz bei den Special Olympics Nationale Spiele!

Wenn man beschreiben müsste, was Fynn Thome bei den Special Olympics Nationale Spiele in Saarbrücken geleistet hat, so würde man wohl sagen: „Hier wurde ein wahrer Held geboren!“ Was Fynn bei seinem 5.000 m und 1.500 m Lauf abgeliefert hat, macht einfach nur sprachlos, schließlich fanden diese im Stadion Kieselhumes bei extrem heißem Wetter statt! Umso wichtiger war es daher, dass trotz der Affenhitze ein großer Fanclub der LTF Theeltal vor Ort war, um ihn anzufeuern! Wirklich fantastisch, welchen Rückhalt Fynn erfahren durfte und welch hohen Stellenwert er im Verein genießt! Von der Welle getragen ging Fynn seinen 5.000 m Lauf sehr offensiv an und lag bis Runde 11 in Führung. Plötzlich fing er jedoch an zu schwanken, musste stehen bleiben und hatte sichtlich mit dem Kreislauf zu kämpfen. Wäre er ausgestiegen, hätte dies sicherlich jeder verstanden. Aber wie Chris es so schön formuliert hat: „DNF ist keine Option!“ Im Kieselhumeser Backofen kämpfte sich Fynn beeindruckend zurück und konnte sich mit einer wahren Energieleistung in 27:09 min noch die Bronzemedaille sichern! Zu dieser MEGALEISTUNG gratulieren wir ihm ganz herzlich und ziehen den Hut! Bereits 1 Tag später stand dann der 1.500 m Lauf an, bei dem Fynn aufgrund der wenigen Regeneration mit nicht allzu frischen Beinen startete! Trotz dieses Nachteils gelang es ihm, ein Tempo von knapp über 4 min/km anzugehen. Bis ca. 150 m vor dem Ziel lag Fynn sogar auf Silber Kurs, musste dann aber noch 2 Kontrahenten vorbeiziehen lassen. In persönlicher Bestzeit von 6:14 min verpasste er lediglich um 1 Sek. Bronze und durfte absolut stolz darauf sein, nochmal alles gegeben zu haben! Herzlichen Glückwunsch!

Abschließend möchten wir noch sagen, dass wir total stolz darauf sind, dass Fynn ein Teil der LTF Familie ist und wir ganz fest davon überzeugt sind, dass dies sicherlich nicht die letzten Special Olympics für ihn gewesen sind! Wer so toll kämpft, für den war dies sicherlich erst der Anfang! Und wir begleiten ihn auch gerne weiterhin auf seinem Weg!

 

 

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